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Ein Rückblick auf Mitte Mai bis Mitte August 2026

12.08.2026

Da am 15. Mai Redaktionsschluss für die Veröffentlichungen zum 3. Quartal war, knüpfe ich mit unserem Rückblick also zeitlich dort an.

Wir hatten noch drei Abende aus unserer Reihe „Theorie und Praxis für die Berge“.

Am 8. Abend, 28. Mai, sprachen wir, von mir moderiert, über Angst beim Bergsteigen, die immer unsere Begleiterin sein sollte, so dass wir mit Vorsicht und Er-/Kenntnis von möglichen Gefahren unterwegs sind. Sie sollte uns aber auch nicht lähmen oder zu Panik führen. Wichtig ist auch, darüber zu reden, sich auszutauschen und richtige konkrete Maßnahmen zu ergreifen.

Der 9. Abend am 11. Juni mit Ulf, Pierre und Dirk Kempa (Euch dreien großer Dank!) war dem Thema Orientierung mit Karte, Kompass, GPS und Apps gewidmet. Wir waren dieses Mal nicht outdoor unterwegs, sondern lernten in der Theorie diese Methoden kennen und wogen ab die Vor- und Nachteile dieser Hilfsmittel zur Orientierung. Sie sollten sich ergänzen und richtig angewendet werden können. Wichtig ist unterwegs, die Darstellung auf der Karte (auf Papier oder Display) immer wieder draußen mit dem konkreten Weg, den man geht, zu vergleichen, um zu wissen, wo man ist.

Am 10. Abend von Theorie und Praxis für die Berge, „Kletterübungen“, 09. Juli, waren wir wieder an der Kletteraußenwand unseres Vereins- und Kletterzentrums (VuKz) bei passendem Wetter aktiv. Es machte uns allen großen Spaß. Wir übten Toprope und Vorstieg. Erfahrenere legten gleich mächtig los, Anfangende lernten Einbinden, Partnercheck, Klettern und Sichern mit Grigri. Mit viel Geduld, Verständnis und didaktischem Geschick brachten uns Helene, Sonja, Ulf, Oliver, Wolfgang wieder Einiges bei: Danke! Anschließend saßen wir noch länger an diesem schönen Sommerabend bei Pizza und Getränken, von den freundlichen Bistro-Mitarbeitern serviert, draußen zusammen.

Am Tag der Offenen Tür unserer Sektion, 14. Juni, waren wir aktiv beteiligt mit unserem Informationsstand. Wir zeigten auf neuen informierenden Plakatwänden, die Pierre in Absprache mit mir sehr gut gestaltet hatte, unsere Aktivitäten. Sein aufblasbares Zelt und sein Yeti waren Hingucker. Aber der Platz auf der Empore ist nicht so gut, da nur wenige sich dorthin „verirrten“. Wir hoffen, dass wir nächstes Mal bei sichererem Wetter wieder draußen uns und unser Angebot werden präsentieren können. Großen Dank an Pierre, Ulf, Silke, Wolfgang!

Wandernd waren wir viel unterwegs.
Am 31. Mai wurden wir von Pierre fürsorgend ca. 23 km rund um Hessisch Lichtenau geführt mit viel Sehenswertem am Wegesrand und Versorgung in seinem wunderschönen Garten mit Getränken und Knabbereien. Wir hatten übrigens nur am Anfang leichten Regen, dann war das Wetter gut. Gewitter und Regen gab es erst später nach der Tour.

Am 21. Juni führte uns Ulf 30 km durch den Kasseler Nordosten, den Kaufunger Wald. Wider Erwarten überraschten uns schon zu Beginn Gewitter und Regen, an die sich große Hitze anschloss. Aber die Wagemutigen fanden's trotzdem gut.

Am 25. Juni gab es unsere erste Abendwanderung. Silke führte uns nördlich von Heckershausen an Schloss Wilhelmsthal und Stahlberg vorbei. Am Ende der Runde verwöhnte uns Ulf mit frisch gegrillten Bratwürsten und Getränken im Garten seines und Silkes Hauses. 

Am 4. Juli fand unsere diesjährige 50km-Wanderung von Rotenburg an der Fulda nach Wabern statt. Sie war der Hammer, denn Dieter hatte in deren Vorbereitung wahnsinnig viel Mühe und Aufwand investiert, war sie mehrmals vorgegangen, hatte den Weg an vielen Stellen freigesägt und -geschnitten teils mit Unterstützung von Victoria, August, Angelika, Ulf, Silke und mir. Zum Frühstück machten Victoria und Angelika die Marketenderinnen. Zu Mittag gab es in der Pizzeria Da Bruno in Rengshausen Pizza mit Schinken oder Gemüse, top vorbereitet. Am Nachmittag versorgte uns Dieters Schwiegertochter mit KuK (Kaffee und Kuchen, selbst gebacken). Die obligatorische Weinprobe gab es oberhalb Waberns. Letztlich waren es gut 48km und 1300 Höhenmeter 'rauf, die wir 25 Mitgehenden (4 davon machten die halbe Strecke) bewältigten.

Bei der zweiten Abendwanderung am 23. Juli führte uns Angelika durch Feld und Wald von Heckershausen um den Bühl und in großem Bogen zurück. Nahe des Erlenlochs erfreuten uns Getränke und von Angelika und Arnulf gebackene Kuchen. Wetter und Temperatur waren prima.

Am 25 Juli führte uns Oliver, zwischendurch über Besonderheiten informierend, bei gutem Wetter ca. 27 km durch’s Wolhager Land. Von Altenhasungen gingen wir durch die „Wolfhager Schweiz“ mit Festberg, Helfenberg, Isthaberg und Ofenberg zum Wasserschloss Gut Elmarshausen, dem Lauf der Erpe folgend, und über den Warteberg zurück.

Allen Führenden, Organisierenden und Helfenden ein riesiges Dankeschön!

Arnulf Wigand